Mehr themen- bzw. projektbezogner Unterricht an Bayerns Schulen

(Beschluss vom 01. Februar 2003)

Die Jungen Liberalen Unterfranken fordern:
Es muss ein Fächerübergreifender, also auf die Vermittlung von speziellen Zusammenhängen abzielender Unterricht an den Schulen vor allem in den Sachfächern stattfinden.
Gewissen Themengebiete sollten zusammengefasst und in verschieden Fächern gleichzeitig, zum Beispiel in einer Art „Projekt-Unterrichtet“, den Schülern vermittelt werden.

Das Ziel der Schulbildung ist es unter anderem, zum eigenständigen, kreativen und analytischen Denken zu erziehen und Wissen zu vermitteln – nur auf welche Zeitspanne soll das Wissen von den Schülern behalten werden?
Bei der momentanen Situation bekommt ein Schüler immer wieder, manchmal in verschiedenen Jahrgangsstufen, manchmal in verschiedenen Fächern innerhalb eines Jahres, ein Stück eines
bestimmten Themengebiets vermittelt, vergisst aber die gelehrten Fakten schnell wieder.
Somit verfehlt hier die Bildung klar eines Ihrer Ziele. Wissen sollte längerfristig von den Schülern im aktiven Gedächtnis behalten werden und dementsprechend muss auch gelehrt werden. Usetflowganssmel Übereinstimmungen im Unterrichtsstoff finden sich vor allen Dingen im Erdkunde-, Geschichts-, Sozialkunde- und Wirtschafts- Unterricht.
Als ein weiteres gutes Beispiele lässt sich der Vorschlag an der Vermittlung von Wissen rund um den Begriff „Subsidiaritätsprinzip“ verdeutlichen: Im Deutschen, in der Religionslehre, in der Wirtschaft und im Sozialwissenschaftlichen hat dieses Prinzip eine tragende Rolle inne.
Die Fachlehrer könnten hier zusammen ein Projekt organisieren und somit den Begriff aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

Man könnte mit der von uns geforderte Methode des Unterrichts vieles positiv verändern:

1.)Die Grundlagen müssten nicht andauernd wiederholt werden, sondern einmal mit der
Aufwendung von genug, aber nun auch zur Verfügung stehender Unterrichtszeit eingeführt werden.
Damit würden möglicherweise sogar noch Zeitkapazitäten frei , um später mehr in die Details gehen zu können.

2.)Die Informationen würden schülergerecht vermittelt und nicht durch reine Monologe des Lehrers erfolgen, sondern durch die Fähigkeit der Schüler, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten, was auch ein Ziel der heutigen Bildungspolitik sein sollte.

3.)In wie fern Problematiken zusammenhängen und sich auf verschiedene bisher sogenannte Fächer und deren Lehrpläne ausweiten, kann nun in einem einheitlichen Ganzen besser verständlich gemacht werden.

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