Verfehlte Ferienplanung des Kultusministeriums

(Beschluss vom 06. März 2004)

Im Schuljahr 04/05 fallen die gesetzlichen Feiertage so ungünstig, dass zwei Schultage ganz fehlen. Das Kultusministerium wies die Schulen an, die beiden Tage „wieder herein zu holen“. Es zwingt so die Schulen, den Schülern zwei freie Tage zu streichen. Am Hermann Staudinger Gymnasium in Erlenbach werden so den Schülern zwei Samstage gestrichen. Die Jungen Liberalen Miltenberg/Unterfranken fordern, dass in Bayern einheitlich diese beiden Tage am Ende des Schuljahres angesetzt werden. Da die Ferien immer an einem Mittwoch beginnen, soll der Beginn um die besagten zwei Tage verschoben werden. Der Samstag der Tag der Vereine: Viele Kinder haben eine sportliche oder andere Aktivität. Diese müsste dann abgesagt werden. Dadurch, dass das Ministerium keine Einheitlichen Tage bestimmt, schieb es den Schulen den „schwarzen Peter“ zu. Diese müssen dies den Schülern erklären und auch den Unmut einstecken. Dies zeigt einmal wieder die fehlende nähe zur Praxis in den Schulen. Im Ministerium selbst wird auch nicht am Samstag gearbeitet.

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