Verbesserung der Bedingungen für die Frau in der Gesellschaft

(Beschluss vom 29. Dezember 2004)

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Einrichtung von mehr Kindertagsstätten ermöglichen

Die Jungen Liberalen Miltenberg fordern, dass verstärkt Kindertagesstätten für Kinder unter drei Jahren einzurichten sind, um Müttern von relativ jungen Kindern leichter zu ermöglichen, wieder in das Berufsleben einzusteigen, falls sie Interesse daran zeigen.
Im schnelllebigen heutigen Berufsleben kommt es in vielen Fällen darauf an, nicht den Anschluss an neue Entwicklungen in einer speziellen Berufssparte zu verlieren. Um Frauen den Wiedereinstieg zu erleichtern, müssen Betreuungseinrichtungen auch für relativ junge Kinder geschaffen werden.
Deutschland hat im europäischen Vergleich hier starken Nachholbedarf und sollte aufgrund des Mangels an Kindern und der damit verbundenen demographischen Schieflage und zu erwartenden Überalterung der Gesellschaft vor allem im Hinblick auf die Probleme, die sich für die sozialen Sicherungssysteme ergeben, darauf achten, eine kinderfreundlichere Gesellschaft anzustreben.

Firmenkindergärten

Darüber hinaus ist die Einrichtung von Firmenkindergärten für die Kinder der Angestellten und Arbeiter der jeweiligen Firma eine weitere Möglichkeit, Kinder von Berufstätigen zu betreuen und gleichzeitig die Identifikation mit der Firma zu stärken und damit das Klima zu verbessern

Erleichterung des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen nach der sogenannten „Baby- Pause“

Die Jungen Liberalen Miltenberg fordern die in Deutschland ansässigen Arbeitgeber dazu auf, bei ihrer Personalpolitik umzudenken.
Das seit jeher angebrachte Argument, es sei schwierig, Eltern nach einer „Baby – Pause“ wieder einzustellen, weil ihnen Berufserfahrung, Routine und vor allem mögliche wichtige Weiterbildungsmaßnahmen fehlen sind zwar verständlich, dürfen aber aufgrund der Probleme mit dem Mangel an Kindern in der Gesellschaft nicht hinderlich für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben sein.
Die Unternehmen mit Gesetzen in diesem Falle zu reglementieren wäre der falsche Weg, viel mehr muss ein wirkliches Umdenken bei Arbeitgebern und Personalleitern stattfinden.
Weiterbildungsmaßnahmen bei engagierten Eltern, die den Weg ins Berufsleben zurückfinden wollen, sind zu fördern.

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