Sexismus ist keine Einbahnstraße

(Beschluss vom 27. März 2014)

Die Jungen Liberalen Miltenberg sind sich darüber im Klaren, dass Sexismus gegenüber Frauen, im Alltag und im Beruf, ein enormes Problem darstellt und verurteilen dies als unwürdiges Verhalten innerhalb einer aufgeklärten Gesellschaft.

Weiterhin sind sich die Jungen Liberalen Miltenberg darüber bewusst, dass auch Männer regelmäßig Opfer von Sexismus werden und lehnen ein pauschales Feindbild in dieser Sache ab.

 

Gendern

Das sogenannte „Gendern“ erkennen die JuLis Miltenberg als möglichen Lösungsansatz an. Eine dahingehende Regelung lehnen wir jedoch in jeder Form ab – denn „Gendern“ ist eine Willenssache. Aus diesem Grund messen wir staatlichen Institutionen, Verbänden, Unternehmen sowie Bildungseinrichtungen und der Gesellschaft ein entsprechendes Feingefühl und die passende Kompetenz zu.

Das generische Maskulinum als geschlechtsneutrales Element der Germanistik ist nach Auffassung der JuLis Miltenberg auf keinen Fall als sexistisch zu betrachten.

 

Quote

Die JuLis Miltenberg bedauern, dass Teile von Wirtschaft und Gesellschaft das Gebot des Gleichheitssatzes laut Art. 3 Abs. 2 des deutschen Grundgesetzes nicht umsetzen oder umsetzen können. Eine dahingehende Regelung – vor allem in Form einer Quote – erachten wir als kontraproduktiv, pädagogisch nicht notwendig und lehnen auch diese in jeder Form ab.

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